Ratgeber
DATEV in der Hausverwaltung
Warum DATEV der Standard ist
DATEV eG ist eine Genossenschaft der steuerberatenden Berufe in Deutschland mit über 40.000 Mitgliedern. Praktisch bedeutet das: die allermeisten Steuerberater in Deutschland arbeiten mit DATEV-Software. Wer eine saubere DATEV- Schnittstelle in der Buchführung hat, kann mit fast jedem Steuerberater des Landes ohne Reibungsverluste arbeiten.
Der „DATEV-Format ASCII-Schnittstelle“ (häufig Version 7.0 aktuell) ist ein definiertes CSV-Format, das die Buchungssätze standardisiert. Saubere Hausverwaltungssoftware erzeugt diesen Export auf Knopfdruck.
Praxisnutzen für Vermieter
- Zeitersparnis beim Steuerberater: Ohne DATEV-Export: der Steuerberater rekonstruiert Buchungen aus der Jahresabrechnung. Mit DATEV-Export: Klick, alles eingelesen. Realistische Ersparnis pro Jahr und Objekt: 1–3 Stunden Steuerberater-Honorar (= 80–300 €).
- Fehlerreduktion: Manuelles Abtippen erzeugt Tippfehler. DATEV-Import ist ein 1:1-Transfer der Daten.
- Belegverknüpfung: Moderne DATEV-Anbindungen liefern Belege direkt mit — der Steuerberater hat den GoBD-konformen Beleg-Buchungs- Bezug ohne eigenen Aufwand.
- Anlage V-Erleichterung: Die Mieteinkünfte- und Werbungskosten-Aufstellung für die Steuererklärung lässt sich direkt aus den importierten DATEV-Daten ableiten.
DATEV-Export bei Vesalo
Vesalo erzeugt den DATEV-Export auf Knopfdruck im Eigentümer-Portal — als CSV nach DATEV-Format plus PDF- Bundle mit allen Belegen. Drei Standardvarianten:
- Monatlicher Export für laufende Buchführung beim Steuerberater
- Jahres-Export für die Steuererklärung (Stichtag 31.12.)
- Stichtags-Export bei Verwalterwechsel — saubere Übergabe-Bilanz
Auf Wunsch versenden wir den Export direkt per E-Mail an den Steuerberater oder stellen ihn über eine DATEV-Postkorb-Anbindung bereit.
Häufige Fragen
Was ist die DATEV-Schnittstelle?
DATEV ist der mit Abstand verbreitetste Buchhaltungs-Standard für Steuerberater in Deutschland. Eine DATEV-Schnittstelle exportiert Buchungssätze, Kontostände und Belege im DATEV-spezifischen Format (oft CSV nach „DATEV-Format ASCII-Schnittstelle 7.0“), das der Steuerberater direkt in DATEV einlesen kann — ohne manuelles Abtippen.
Warum ist die DATEV-Schnittstelle für Vermieter wichtig?
Vermieter haben Steuerberater. Wenn die Hausverwaltung saubere DATEV-Daten liefert, muss der Steuerberater nicht jede Buchung neu eintippen — er spart Zeit, der Vermieter spart Honorar. Wer ohne DATEV-Schnittstelle arbeitet, bezahlt den Steuerberater für Arbeit, die die Software bereits gemacht hat.
Was wird genau exportiert?
Drei Datentypen: 1) Buchungssätze (Soll/Haben, Konto, Datum, Betrag, Buchungstext), 2) Kontensalden (zum Bilanzstichtag), 3) Belegdokumente (PDF, mit Verknüpfung zur jeweiligen Buchung). Moderne DATEV-Anbindungen liefern auch die Belege direkt mit, sodass der Steuerberater den GoBD-konformen Beleg-Buchungs-Bezug hat.
Wie oft sollte ein DATEV-Export erfolgen?
Monatlich ist Standard — das macht die laufende Buchführung beim Steuerberater unkompliziert. Für die Jahresabschluss-Steuererklärung reicht ein Jahres-Export. Vesalo liefert beides per Klick im Eigentümer-Portal.
Gibt es Alternativen zu DATEV?
Ja, aber DATEV ist Marktführer. Alternativen wie ADDISON, Lexware, sevDesk oder ETL bedienen kleinere Marktsegmente. Wer DATEV-Schnittstelle hat, deckt damit den allergrößten Teil der deutschen Steuerberater ab. Für die wenigen anderen Systeme lässt sich der DATEV-Export oft mit einem Konverter überführen.
Brauche ich als WEG-Eigentümer überhaupt DATEV-Daten?
Ja, sobald Sie die Wohnung vermieten. Mieteinnahmen sind in der Anlage V der Steuererklärung anzugeben, Betriebskosten als Werbungskosten absetzbar. Ohne strukturierte Daten muss der Steuerberater alles aus den Abrechnungen rekonstruieren — mit DATEV-Export aus der Hausverwaltung ist es ein Importklick.
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